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Das Mittelalter war eine lange Zeit in der Geschichte Europas. Es begann ungefähr im 6. Jahrhundert. Es endete ungefähr im 15. Jahrhundert. Das war die Zeit zwischen der alten Antike und der Neuzeit.
Zu Beginn des Mittelalters zerbrach ein großes Reich. Das Römische Reich im Westen fiel auseinander. Aber im Osten gab es noch ein anderes Reich. Es hieß das Byzantinische Reich und blieb bestehen. An der Stelle des alten Reiches entstanden viele neue Königreiche. Manche neue Reiche waren groß wie Frankreich. Andere waren kleiner. In diesen Reichen lebten Menschen, die schon dort waren. Auch neue Völker kamen dorthin und ließen sich nieder.
Während des Mittelalters wurde fast ganz Europa christlich. Vorher glaubten manche Menschen an andere Religionen. Klöster waren sehr wichtig in dieser Zeit. Mönche in den Klöstern bewahrten alte Bücher auf. Sie schrieben auch neue Bücher ab. Die Wirtschaft wurde besser und Menschen lernten mehr. Aber es gab auch Kriege und Streitigkeiten. Am Ende des Mittelalters gab es große Veränderungen. Künstler schufen wunderbare neue Kunstwerke. Menschen begannen, die Welt zu erforschen.
Im 7. Jahrhundert entstand eine neue Religion namens Islam. Sie verbreitete sich sehr schnell in vielen Ländern. Christliche Herrscher kämpften gegen diese Ausbreitung. Sie wollten ihre Länder zurückgewinnen. Am Ende des Mittelalters passierten wichtige Dinge. Zum Beispiel entdeckte Christoph Kolumbus Amerika im Jahr 1492.
Die meisten Menschen im Mittelalter waren Bauern oder Arbeiter. Es gab auch Könige und Adelige. Alle Menschen glaubten an das Christentum. Die Kirche war sehr mächtig und wichtig. Latein war die Sprache, die gelehrte Menschen sprachen. Juden lebten auch in Europa während dieser Zeit. Sie durften Geldgeschäfte machen, aber Christen nicht. Leider wurden Juden oft ungerecht behandelt und vertrieben.
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